Abschied und Würdigung von Peter Waschke

Plötzlich und für uns alle völlig unerwartet hat uns unser Vereinskamerad Peter, unser ehemaliger 1. Vorsitzender, unser langjähriger Freund und Weggefährte am 18.1.2019 für immer verlassen. Der FSV Zepfenhan trauert mit seiner Ehefrau Edith und seinen Kindern Isabell und Tizian sowie den Angehörigen um einen liebenden Ehemann und Vater, einen Bruder und Schwager, unseren tollen Kameraden und echten Freund. Wir haben Peter viel zu verdanken, er wird uns allen fehlen.

Peter ist 1996 in unseren FSV Zepfenhan eingetreten und war schnell ein allseits beliebter Sportkamerad und Vereinsmitglied. Er war bereits früh als Spieler bei unserer AH-Mannschaft für den FSV aktiv. Im Jahr 2002 wurde er als Beisitzer in den Vereinsausschuss gewählt. Schon ein Jahr später wurde er zum Spielleiter bestimmt. Sein Sachverstand und seine ruhige Art wurden im Verein sehr geschätzt. Als beim FSV Zepfenhan im Jahr 2005 ein Vorstandswechsel anstand übernahm Peter selbstlos die Position des 1. Vorsitzenden. Zehn Jahre leitete er anschließend den Verein an vorderster Stelle, teilweise begleitete er in dieser Zeit zusätzlich als Jugendtrainer seinen Sohn Tizian. Mit seinen Motorradfreunden bereicherte er viele Jahre unsere Dorfmeisterschaft, der Spaß stand hier immer an erster Stelle. In diesen zehn Jahren seiner Vorstandschaft durften wir viele tolle Erfolge zusammen feiern, mussten aber auch harte Misserfolge und Schicksalsschläge miteinander durchstehen. Sportlich waren sicher der dreimalige und damit endgültige Gewinn des Oberhohenbergpokals von 2007-2009 sowie im Jahr 2009 der Wiederaufstieg in die Kreisliga A die größten Erfolge. Auch die Zusammenarbeit in Spielgemeinschaften mit den Nachbarvereinen SV Schörzingen und SC Wellendingen sowie mit allen Trainern haben Freundschaften wachsen lassen, diese Wertschätzung wurde bei der Trauerfeier eindrucksvoll bestätigt.

Sein großes Projekt war sicher der Bau des neuen Sportplatzes. Noch heute loben viele Vereine dieses Schmuckstück und er hat uns in der Vergangenheit die Möglichkeit gegeben, durch die Ausrichtung von Relegationsspielen unseren FSV Zepfenhan bestens zu präsentieren. Mit enormen Ehrgeiz und vorbildlichem Einsatz hinterlässt Peter hier seine persönlichen Fußstapfen.

Unvergessen bleibt seine Trauerrede für den leider auch viel zu früh verstorbenen Ronny Naumann, die er mit folgenden Worten beendete: „Vielleicht sieht man sich auf einem anderen Platz wieder, irgendwann, irgendwo, das wäre schön.“

In Dankbarkeit, die Vorstandschaft des FSV Zepfenhan und des Fördervereins