1964 - 1975

Es geht weiter…

Ab 1964 wurde durch die neue Funktionärstelle eines Jugendleiters der Aufbau einer Jugendabteilung organisatorisch vorbereitet.

Unter der Leitung von Josef Rieger, der am 30. April 1964 zum 1. Vor-sitzenden gewählt wurde, mussten noch jede Menge Rest- und Feinarbeiten am neuen Sportplatz erledigt werden.

Nach komplett abgeschlossenen Arbeiten um den Platz setzten die FSV-ler im Frühjahr 1967 mit der Installation einer Flutlichtanlage ein weiteres Highlight. Die Gerüststangen und Baustrahler hatten somit ausgedient.

Die Mannschaft stand weiter mit vollem Einsatz und vor allem Kameradschaft im Spielbetrieb.

1968 Oberhohenbergpokalturnier

Der erste Höhepunkt des am 09. Februar 1968 neu gewählten 1. Vorsitzenden Anton Bechtold war die Planung und Durchführung des erstmals in Zepfenhan ausgetragenen Oberhohenberg-Pokalturniers. Das Turnier gewann Schörzingen durch einen 2:0 Sieg gegen Endspielgegner Schömberg.

Bei diesem Turnier spielte erstmals eine Zepfenhaner Schülermannschaft mit.

Eigens für dieses Fest wurde ein Riesengrill mit Motorantrieb gebaut. Eingesetzt wurde das Unikat, um am Kinderfest eine von Karl Weinmann gespendete Sau (nein – kein Spanferkel), eine ausgewachsene Sau am Spieß zu grillen! Diesen feudalen Genuß hatten sich die fleißigen Helfer sicher wohl verdient.

Johann Grimm (Hanne) und Armin Bechtold macht die „Sauarbeit“ sichtlich Spaß

Leider musste 1969 der Punktspiel-betrieb bereits zum zweiten mal in der FSV-Geschichte eingestellt werden. Der Grund lag einfach wieder darin, dass nicht genügend Spieler vorhanden waren, welche das notwendige Interesse und den erforderlichen Einsatz mitbrachten.

An den Oberhohenberg-Pokalturmieren nahm Zepfenhan aber weiterhin regelmäßig mit einer Notelf teil.

Die Verantwortlichen hatten erkannt, dass eine Stabilität nur durch Motivation von Kindern und Jugendlichen möglich ist.

Erstmals konnte der FSV für die Spielrunde 1969/70 unter der Leitung von Jugendleiter Ewald Pfriender eine Jugendmannschaft ins Punkte-Rennen schicken.

Die ersten Früchte der Jugend-arbeit konnte der Verein dann 1973 ernten.

Mit einer jungen 1. Mannschaft nahm man den Spielbetrieb in der damaligen C-Klasse Rottweil wieder auf.

1. Mannschaft 1972/73 stehend von links: Walter Stotz, Volker Bechtold, Frank Bechtold, Hartmut Rees, Karl-Heinz Schmid, Klaus Haberbosch kniend: Reinhold Grimm, Werner Brolde, Wilfried Jäger, Manfred Riedlinger, Herbert Graf, vorne: Ernst Kummer
B-Jugend 1973/74 stehend von links: Peter Bechtold, Winfried Schmid, Horst Kummer, Egon Kummer, Josef Grimm, Ewald Hilbel, kniend: Josef Zeiser, Lothar Rees, Ludwig Maier, Jürgen Bechtold, Max Bettinger

1973 Frauengymnastikgruppe

Da sich auch die Zepfenhaner Frauen zunehmend sportlich fit halten wollten, wurde 1973 unter dem Dach des FSV die 1. Frauen-Gymnastikgruppe ins Leben gerufen.

Die bis heute jährlich mit sehr viel Spaß und Freude durchgeführte Dorfmeisterschaft wurde 1974 zum ersten mal veranstaltet.
Allerdings nahmen im Gegensatz zu den heutigen „Halbprofis“ damals noch echte Fußball-Laien an den Spielen teil. Nicht der Sieg, sondern der Spaß stand damals noch eindeutig im Vordergrund.
Der Wanderpokal der 1. Dorf-meisterschaft wurde von Hans Merz gestiftet.
Durch das Wiederbeleben der 1. Mannschaft offensichtlich wieder aufgeweckt, gründeten auch die reiferen Semester der Fußballer die erste Zepfenhaner AH (Alte Herren).

Das zweite in Zepfenhan ausgetragene Oberhohenberg-Pokalturnier 1975 wurde nicht mehr unter der Leitung von Anton Bechtold, sondern vom neuen Vorsitzenden Alfons Grimm, der am 31. Januar 1975 gewählt wurde organisiert.
In einem guten und rasanten Endspiel schlug Obernheim Deilingen mit 2:0 und sicherte sich somit den Pott.

Der FSV ließ als guter Gastgeber seinen Gästen den Vortritt und wurde Letzter. Den damals noch ausgespielten Fairnesspreis gewann der FSV mit großem Abstand.