1976 - 1987

25-jähriges Jubiläum & Turnhallenbau

1978 – 25 Jahre FSV Zepfenhan

Werner Brolde wurde 1978 ins Amt des 1. Vorsitzenden gewählt. Mit viel Engagement bereitete er das 25jährige Vereinsjubiläum vor.
Mit dem Interpreten Hansl Krönauer wurde ein Star der damaligen Volksmusikszene nach Zepfenhan verpflichtet.

Leider wurden die musikalischen Leckerbissen nur spärlich oder sehr spät besucht, da zur gleichen Zeit das WM- Fußballspiel der Zwischenrunde Niederlande – Deutschland (2:2) aus Argentinien übertragen wurden. Zu allem Unglück erreichte auch noch Niederlande – nicht Deutschland – das Halbfinale.
Als rekordverdächtig erweist sich die Zahl der 60 geehrten Mitglieder, bei insgesamt ca. 150 Vereinsmitgliedern.
Die 2 Jahre zuvor aufgelöste Frauengymnastik wurde 1978 mit 3 Damengymnastik-Gruppen und 37 Teilnehmerinnen unter der Leitung von Thea Kummer wiederbelebt und offiziell dem FSV angegliedert. Dieser Bezeichnungswechsel von Frauen- auf Damengymnastik hat sich bestens bewährt, da unsere Damen lückenlos bis zum heutigen Datum regelmäßig Gymnastik und Spiele machen.

Als sportlich größtes Problem für den kleinen Dorfverein stellte sich der regelmäßige Jugend-spielbetrieb dar. Unter der engagierten Leitung von Ewald Pfriender gelang es aber immer wieder, eine Jugendmannschaft – teilweise zusammengestellt aus 5 oder gar 6 Jahrgängen – zu stellen.
1979 konnten mit einer D- und einer B-Jugend zwei Mannschaften gemeldet werden.

stehend von links: Ralf Pfriender, Volkmar Hengstler, Hans-Jürgen Passlack, Bernd Rieger, Rudi Müller, Nico Gonzales, Boris Pfeiffer, Wolfgang Weißer, vorne: Holger Kammerer, Thomas Schneider, Nico und Rudi Weinmann, Edwin Eha, Martin Schatz, Thomas Hengstler, Thomas Weinmann, Patrick Reichert

Als sportlich größtes Problem für den kleinen Dorfverein stellte sich der regelmäßige Jugend-spielbetrieb dar. Unter der engagierten Leitung von Ewald Pfriender gelang es aber immer wieder, eine Jugendmannschaft – teilweise zusammengestellt aus 5 oder gar 6 Jahrgängen – zu stellen.
1979 konnten mit einer D- und einer B-Jugend zwei Mannschaften gemeldet werden.

Bei der Spielfeldsanierung im Jahre 1979 wurden die Holztore durch zeitgemäße Aluminiumtore mit Rundpfosten ersetzt.

1980 hatte die I. Mannschaft des FSV ihr bis dahin erfolgreichstes sportliches Erlebnis.
Beim Jubiläums- Pokalturnier in Zimmern u.d.B wurde der Einzug ins Finale erkämpft. Leider unterlag man dort dem Favoriten
SV Schörzingen mit 1:3.

Nachdem sich Werner Brolde bei der Hauptversammlung im Januar 1981 nicht mehr zur Wahl stellte, und kein Nachfolger gefunden werden konnte, führte der 2. Vorsitzende Hanz Merz die Geschäfte bis zur außerorden-tlichen Versammlung am 23. April 1981 weiter.
Durch seine sportlichen und kameradschaftlichen Leistungen hatte sich Alfred Blessing bereits für höhere Aufgaben empfohlen. Folgerichtig wurde er bei dieser Versammlung zum neuen 1. Vorsitzenden des FSV gewählt.
Turnhallenbau 1982
Da die Umkleide- und Duschmöglichkeiten im Spittel aufgrund der Entfernung zum Sportplatz nicht optimal, und außerdem im Winter keine Tariningsmöglichkeiten vorhanden waren, wünschten sich alle Aktiven eine entsprechende Sporthalle.
Die Realisierung unterstützen die Spieler und Funktionäre des FSV durch tatkräftige Mitwirkung beim Turnhallenförderfestes 1981.
Trotz des misserablen Hundewetters konnte das Fest aufgrund des Zusammenhalts der Zepfenhaner Vereine und der Ortschafts-verwaltung einen wichtigen Finanzierungsbaustein für die Außenanlagen erwirtschaften.
Zu diesem Zeitpunkt wurde bereits eine Nutzung durch die Neukircher Vereine erörtert, da sich die Finanzierung einer weiteren Halle in Neukirch als schwierig darstellte.

 

Nach 1-jähriger Bauzeit und enormer Eigenleistung der Vereine konnte 1982 die 2 Millionen DM teure Halle eingeweiht und den Schulen und Vereinen zur Nutzung übergeben werden.
Das verbissen geführte Einlagespiel der Ortschaftsräte – verstärkt durch Räte umliegender Ortschaften -gegen Stadtrat und -verwaltung Rottweil endete 2:2. Beide Tore für die Ortschaftsräte erzielte Werner Brolde.

Im Januar 1983 wurde Ewald Pfriender vom WFV mit der Jugendleiter-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.
Ewald war insgesamt 18 Jahre Jugendleiter und hat sich mit unermüdlichem Einsatz, unter teilweise schwierigsten Bedingungen für den Spielbetrieb der FSV-Jugend eingesetzt.

 

1983 Bau eines Ausweichspielfeldes

Aufgrund der starken Belastung des Hauptspielfeldes war es notwendig, einen Ausweichplatz zu bauen.Mit Unterstützung von Ortsvorsteher Markus Banholzer und der Stadt Rottweil, gelang es, die notwendige Fläche zu kaufen bzw. zu tauschen.1983 wurde der Ausbau in Angriff genommen.Sicher bemerkenswert ist, dass der untere Teil des Platzes mit Boden aus einem Neukircher Aushub aufgefüllt wurde. Also können sich unsere Neukircher Sportkameraden ruhig weiterhin ganz heimisch fühlen.

 

Die ursprüngliche Planung, den Platz bereits beim Oberhohenberg Pokalturnier 1984 mitzubenützen, konnte aufgrund des sehr nassen Frühjahrs nicht realisiert werden.
Das Oberhohenberg Pokalturnier gewann die Mannschaft der TG Schömberg gegen TV Wehingen nach einem legendär spannenden Endspiel mit (3:3) (4:4n.V.) 8:7 n.E.
Diese Dramatik und Spannung konnte bis heute von keinem Krimi erreicht werden.
Der FSV Zepfenhan belegte – als Gastgeber – welcher weiß, was sich gehört – den letzten Platz.

1984 fand erstmals das Tischtennisturnier des FSV´s statt. Spielberechtigt waren nur Einwohner Zepfenhans und Mitglieder des FSV. Aufgrund der großen Resonanz von 40 Teilnehmern war man sich einig, das von Markus Banholzer bestens organisierte und geleitete Turnier fest in den Programmkalender zu integrieren.
Bereits beim 2. Turnier meldeten 59 Sportler ihre Teilnahme an.

Über 6 Monate trafen sich 1985 13 sportbegeisterte Seniorinnen. Unter der Betreuung der Senioren-Gymnastikgruppe Bühlingen wurde in gemeinsamen Übungsstunden geturnt, gespielt und getanzt. Mit Marianne Rieger übernahm eine kompetente Frau aus Zepfenhan die Leitung dieser Gruppe, welche bis zum heutigen Tag, ohne Unterstützung von anderen Gemeinden fester Bestandteil des FSV’s ist.

1986 wurden mit viel Schweiß und Engagement in vielen Arbeitsstunden die Sportanlagen weiter verbessert.
Auf dem Ausweichplatz wurde eine neue Flutlichtanlage installiert, welche auch an dunklen Trainingsabenden den vollen Durchblick gewährleistet.
Außerdem wurde das strapazierte Hauptspielfeld umfangreich saniert.